Produktiver in sieben Schritten

Produktiver in sieben Schritten

Hey Leute,

kaum ein Thema beschäftigt mich aktuell so oft, wie die Produktivität und ich möchte euch meine sieben einfachen Schritte an die Hand geben, wie ich Dinge erledigt bekomme.

Die Themen, mich beschäftige, steigt stetig an. Da gibt es auf der einen Seiten meinen Hauptberuf, bei dem ich an Themen wie agiler Transformation, DevOps und Führung arbeite und der mich bereits 40 Stunden pro Woche ausfüllt. Und auf der anderen Seite gibt es meine Freizeit, in der ich mich um die Udemykurse, YouTube, Instagram und diesen Blog kümmere. Zunächst wirkt das wirkt das vielleicht wie bei einer Münze, die nun mal zwei Seiten hat, aber tatsächlich sehe ich es mehr als einen Würfel: Denn da gibt es noch mein Privatleben (Seite drei), meine Beziehung (Seite vier), ich selbst (Seite fünf) und das Thema Finanzen und somit Börse (Seite 6). Dieser metaphorische Würfel zeigt somit alle thematisch wichtigen Seiten meines Lebens und er wird permanent gewürfelt, dass heißt die Prioritäten verändern sind laufend. Dabei ist es wichtig, die Balance im Blick zu behalten, denn manchmal ist die Zeit für dich selbst und deine Beziehungen wichtiger, als zu arbeiten und manchmal ist es genau die Arbeit, die einfach erledigt werden muss. Für mich ist es wichtig, die Themen unter einen Hut zu bekommen und die Dinge zu tun, die mir Spaß machen.

Und irgendwie geht am Ende alles Hand in Hand. So nutze ich Kanban im Büro und habe privat einen Kurs darüber gedreht, welcher euch auf Udemy zur Verfügung steht. Im Büro beschäftige ich mich mit DevOps und genau dieses ist das Thema des nächsten Udemy Kurses. Das Thema Börse wird mindestens einmal im Monat wichtig, wenn ich ein Update des Wikifolios und meines privaten Depots mache und hier dokumentiere. Genauso überlege ich gerade, ob ich mein erstes eigenes Buch über das Thema „Börse für Einsteiger“ schreiben sollten.

Damit das mit dem „Unter einen Hut bekommen“ funktioniert, habe ich mir sieben einfache Schritte angewöhnt, die mir immer helfen.

“Productivity is never an accident. It is always the result of a commitment to excellence, intelligent planning, and focused effort.”

Paul J. Meyer

Abendroutine

Jeden Abend überlege ich kurz, was die fünf wichtigsten Themen des nächsten Tages sind. Diese schreibe ich von Hand auf ein Blatt Papier und am nächsten Morgen wird genau dieses Thema dann als erstes erledigt. Dabei ist dir vollkommen frei überlassen, welche Themen und aufschreibst und wie groß diese sind. Da ich keine klare Trennung zwischen Beruf-Beruf (sprich meiner Festanstellung) und Privat-Beruf (sprich Onlinekurse, Blog, usw.) habe, mische ich die Themen zusammen. Hauptsache, am Ende vom Tag sind diese fünf Dinge erledigt!

Fokus

Wenn du deine fünf Themen am Abend aufgeschrieben hast, dann kannst du dich am nächsten Tag voll und ganz darauf fokussieren. Fokus bedeutet für mich, dass alles andere ausgeblendet wird. Keine eMails, kein social Media, kein Radio, einfach nichts, was ablenkt. Kein Telefon, keine iWatch Mitteilungen und auch keine Kollegen, die einen ansprechen. Stürz dich einfach fokussiert auf dein Thema und erledige es.

Zeiträume festlegen

Um die Fokussierung zu unterstützen, verwende ich Zeitslots und Pomodoro. Wenn ich Beispielsweise als erstes am Tag einen Blogeintrag über das Thema Produktivität schreiben will, dann lege ich mir fest, dass ich um 6 Uhr aufstehe und von 6:30 Uhr – 7:30 Uhr am Rechner sitze und Zeit für den Blog habe. Um 6:35 Uhr könnte ich dann eine Session Pomodoro starten und für genau 25 Minuten am Blogeintrag schreiben. Danach gibt es 5 Minuten Pause und dann schreibe ich erneut 25 Minuten fokussiert an meinem Thema. Im Idealfall ist der Blogeintrag dann erledigt, wenn nicht, dann folgt ein neuer Zeitslot! Danach kommt das nächste Thema auf der Liste. Solche Zeitslots der ablenkungsfreien Zeit helfen mir dabei, immer den Fokus zu behalten.

Lachen

Ein unkonventioneller, aber sehr hilfreicher Tipp für mich ist das Lachen. Wenn du einen Start finden willst, dann steh einfach auf und beweg deine Füße. Lauf ein bisschen im Raum herum und fang an zu lächeln. Wenn du alleine bist oder deine Kollegen gut drauf sind, kannst du auch laut lachen. Das wird definitiv deine Laune heben und auf einmal fängst du an zu lachen, ohne es zu merken. Das richtige Mindset ist aus meiner Sicht eine verdammt wichtige Sache! Wenn du absolut keine Lust auf deine Aufgaben hast, dann solltest du hinterfragen, ob du Dinge tust, die dich glücklich machen und warum du diese tust. Wenn dir etwas Spaß machst, dann solltest du nicht besonders viel Energie zum Start aufwenden müssen.

Durchatmen

Trotzdem gibt es manchmal Phasen, in denen es einfach nicht läuft. Setz dich hin und atme zehn mal tief durch. Danach stehst du auf und probierst das mit dem Lachen nochmal.

Natürlich bedeutet Durchatmen auch, dass du nicht immer produktiv sein musst! Es ist dein Leben und du kannst jeden Tag entscheiden, was du damit tust. Niemand verlangt von dir, Millionär zu werden oder dich für Kinder in ärmeren Ländern einzusetzen. Tu das, was dich glücklich macht und bedenke dabei immer, dass, wenn du anderen hilfst und Mehrwert bietest, du im gleichen Moment auch etwas für dich tust.

Inspiration tanken

Genauso wichtig wie das Durchatmen ist das Tanken von Inspiration. Geh auf YouTube, nimm dir eine Zeitung, geh auf die Straße und frage Leute, besuche Veranstaltungen, rede mit deinen Freunden, tu was immer dir gut tut, um Inspiration zu tanken. Mein Favorit der letztens Monate sind TED Talks und der YouTube Channel Gedankentanken. Neue Impulse helfen uns dabei herauszufinden, was uns antreibt. Dadurch siehst du deinen Fokus noch klarer, was dich wiederum produktiver machen kann.

Stell deine Arbeit bildlich da und mach nicht zu viel auf einmal 

Natürlich muss ich am Ende noch Kanban erwähnen. Die beschrieben Schritte sind alle für deinen Kopf und helfen dir dabei, dich zu fokussieren und den ersten Schritt zu tun. Um dann im Gesamtkontext den Überblick zu behalten, kannst du eine Methode wie Kanban verwenden. Diese hilft dir dabei, nicht zu viel auf einmal zu machen und immer genau zu wissen, wo du gerade mit deinen Aufgaben stehst. Wenn du Interesse an Kanban hast, dann schau doch mal bei meiner kostenfreie YouTube Serie vorbei. Hier das erste Video.

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